42. Hungermarsch mit reduziertem Programm

Im Gegensatz zu früheren Hungermärschen war der 42. Ökumenische Hungermarsch Landstuhl-Ramstein am vergangenen Sonntag eine „light“-Version. Nach dem ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Pfarrkirche Hl. Geist in Landstuhl mit dem evangelischen Pfarrer Urbatzka ging es zu Fuß an den Bismarckturm und zurück zum Abschluss bei Kaffee und Kuchen im und am Pfarrheim von Hl. Geist.

Grund die etwas „abgespeckte“ Veranstaltung war zum einen die Corona-Pandemie, die im vergangenen Jahr eine Wanderung gänzlich verhinderte, aber auch die Tatsache, dass inzwischen viele der langjährigen Aktivisten des Hungermarsches in die Jahre gekommen oder gar verstorben sind. Umso mehr freuten sich die rund 50 Teilnehmer am Gottesdienst über die Firmlinge aus Landstuhl, die sich mit viel Engagement im Gottesdienst und bei der Organisation beteiligten. Schwester Christella Emling, Dominikanerin in Landstuhl und seit vie- len Jahren so etwas wie das Gesicht das Hungermarsches bedankte sich im Gottesdienst für die Mitarbeit sowie bei Pfarrer Urbatzka für die Ansprache über die Bedeutung des Lichtes. Sie konnte neben dem Schirmherrn der Veranstaltung, dem 1. Beigeordneten Uwe Unold, auch Stadtbürgermeister Ralf Hersina begrüßen.

Die Teilnehmer wurden vor der Kirche von der Trommelgruppe „Kunani“ begrüßt und auf den Weg zum Bismarckturm geschickt. Dort hatten die Firmlingen rund um den Turm Texte und Gedanken zum „Geist Gottes“ auf Plakaten festgehalten. Beim abschließenden Kuchenbuffet im Pfarrheim konnte Schwester Christella den Teilnehmern eine erfreuliche erste „Hochrechnung“ an Spenden präsentieren: fast 6.000 Euro wurden für die drei Projekte in Bolivien, Ghana und Nigeria gespendet.